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Bereits in der ersten Nacht schlich etwas ums Lager. Als wir versuchten, Steine danach zu werfen, verschwand es und tauchte an anderer Stelle wieder auf. Also sind die Blinkwölfe keine Ammenmärchen, wie einige geglaubt hätten. Meles hatte als einzige schon eine Nacht draußen verbracht - und auch sie hatte wohl Raubtiere gehört, die um ihr Versteck strichen. Morgens zogen wir weiter in Richtung zum alten Turm, dem Ziel unserer Expedition. Wir schickten Meles kurz in die Baumwipfel, um den Weg zu erkunden. "Noch zwei Tage" lautete ihre Auskunft, "dann haben wir es geschafft". Die zweite Nacht verlief recht ereignislos. Wir waren bis zur Dämmerung marschiert und hatten uns nicht unter dem Abhang verborgen. Stattdessen rasteten wir an einer Flussbiegung.

Am dritten Tag kamen wir nicht gut voran. Es ging wieder bergan und die Hitze war unerträglich. In der Abenddämmerung erreichten wir schließlich das Ziel: Den Turm! Wir hatten gerade noch Zeit genug, Feuerholz zu sammeln, dann mussten wir uns zurückziehen. Die Grundmauern des Turms gaben uns hier etwas Schutz. In der Nacht hörten wir allerdings wieder die Blinkwölfe. Diesmal kamen sie noch näher! Einer sprang ins innere des Lagers, er teleportierte sich (oder war so schnell, dass ihn keiner bemerkte). Servilius stand zum Glück in der Nähe von Luzifer, der vom Untier als lohnendes Ziel ausgemacht worden war... hat das etwas mit seiner Begabung zu tun? Reaktionsschnell stach Servilius zu und traf den Blinkwolf. Der Wolf sprang in die Nacht, aber Servilius setzte ihm nach und machte ihm den Garaus.